Komp-lex das Komponistenlexikon
 
classic-Arietta
 
 
Erläuterungen 
Inhalt
Komp-lex
 Neuigkeiten
 
Startseite 
Impressum

Richard Wagner

Leben:

Richard Wagner wurde am 22.5.1813 in Leipzig geboren und ist am 13.2.1883 in Venedig gestorben. Sein Vater Friedrich Wagner war Polizeiaktuarius. Nach seinem Tode heiratete seine Mutter den Schauspieler und Lustspieldichter Ludwig Geyer. Wagner hielt Ludwig Geyer für seinen leiblichen Vater.

1814 übersiedelte die Familie nach Dresden. Hier besuchte er später die Kreuzschule. Musikalischen Unterricht erhielt er während seiner Universitätsjahre in Leipzig durch Thomaskantor Theodor Weinlig. 1833 wurde er Korrepetitor in Würzburg und begann er mit der Komposition seiner ersten Oper "Die Feen". 1836 wurde seine Oper "Das Liebesverbot oder Die Novize von Palermo" in Magdeburg uraufgeführt. Am 24.11.1836 heiratete der seine erste Frau Minna Planer.

1837 wurde er Musikdirektor in Königsberg, danach erhielt er eine Dirigentenstelle in Riga. 1839 fuhr Wagner mit seiner Frau auf einem     kleinen Segelschiff nach London. Die Eindrücke dieser Reise verarbeitete er im "Fliegenden Holländer". In Paris vollendete er unter schwierigen wirtschaftlichen Bedingungen 1840 "Rienzi" und 1841 den "Fliegenden  Holländer". 1846 fand die Uraufführung  des "Tannhäusers" in Dresden statt.

Wegen seiner Teilnahme am Dresdener Maiaufstand musste 1849 das Königreich Sachsen verlassen, da er von der Polizei steckbrieflich gesucht wurde. Seine Flucht führte ihn zuerst nach Paris und danach ins Exil nach  Zürich.

Der "Lohengrin" wurde 1850 in Weimar durch Franz Liszt uraufgeführt. 1852 lernte Wagner Otto und Mathilde Wesendonck kennen. Er lebte eine Zeit lang in einem Gebäude neben der Villa Wesendock in Zürich, wo auch die  "Wesendonck-Lieder" entstanden. Hier besuchten ihn auch Cosima und Hans von Bülow auf Ihrer Hochzeitsreise. Nachdem seine Frau Minna die innige   Freundschaft ihres Mannes zu Mathilde Wesendonck aufgedeckt hatte,     trennte sich Wagner von seiner Frau und reiste nach Venedig.

1862 erließ der König eine vollständige Amnestie, so dass sich Wagner wieder gefahrlos in Deutschland aufhalten konnte. Ab 1864 wurde Wagner großzügig von König Ludwig II von Bayern unterstützt. In den Sommermonaten besuchte     Cosima von Bülow Wagner am Starnberger See. Am 10.4.1865 wurde ihr  erstes gemeinsames Kind geboren.

 Die "Meistersinger von Nürnberg" wurden 1868 in München uraufgeführt. Die Uraufführungen von "Reingold" und "Die Walküre" fanden ebenfalls in München statt, allerdings ohne die Zustimmung Wagners.

Am 22.5.1872 wurde der Grundstein zum Bayreuther Festspielhaus gelegt. Bruckner und Nietsche besuchten Wagner in Bayreuth. Die ersten Bayreuther Festspiele fanden am 13.8.1876 mit der vollständigen Aufführung des "Ring           der Nibelungen" in Anwesenheit von Kaiser Wilhelm I. statt. 1879 unternahm      Wagner eine längere Reise nach Italien. Der "Parsifal" wurde 1882 bei den  zweiten Bayreuther Festspielen uraufgeführt.

Richard Wagner starb am 13.2.1883 in Venedig, im Palazzo Vendramin. Sein Leichnam wurde nach Bayreuth überführt und im Garten der Villa Wahnfried beigesetzt.

Werke:

Musikdramatische Werke:

           

Die Feen (1834), Das Liebesverbot oder Die Novice von Palermo (1834-1836),Rienzi, der Letzte der Tribunen (1837-1840)

Der fliegende Holländer (1840-1841)

Tannhäuser und der Sängerkrieg auf der Wartburg (1842-1845)

Lohengrin (1845-1848)

Der Ring des Nibelungen

   Das Rheingold (1851-1854)

    Die Walküre(1851-1856)

    Siegfried (1851-1871)

    Götterdämmerung (1848-1874)

Tristan und Isolde (1856-1859)

Die Meistersinger von Nürnberg (1845-1867)

Parsifal (1865-1882)

Sonstige Werke:

Symphonie C-Dur

3 Klaviersonaten

Wesendonck-Lieder

Siegfried Idyll für kleines Orchester

verschiedene Konzertouvertüren etc.

Diese Seite kann als PDF-Datei hier heruntergeladen werden.