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Peter Tschaikowski

Leben:

Peter (Pjotr Iljitsch) Tschaikowski wurde am 07.05.1840 in Wotkinsk geboren und ist am 06.11.1893 Petersburg gestorben. Er entstammt einer angesehenen bürgerlichen Familie. Sein Vater war Direktor des technologischen Institutes in Petersburg. Seine Mutter war Französin. Obwohl Tschaikowski musikalische Begabung zeigte, erhielt er in seiner Jugend keine gründliche musikalische Ausbildung.

Er schlug die Beamtenlaufbahn ein, für die er allerdings völlig ungeeignet war. Im Alter von 23 Jahren begann er sich (auf Anregung eines Freundes) ernsthaft mit der Musik zu beschäftigen. Er studierte in Petersburg bei Rubinstein. 1866 bis 1877 war er Theorielehrer am Moskauer Konservatorium.

1877 heiratete Tschaikowski, trennte sich aber bereits nach drei Wochen von wieder seiner Frau. Eine der rätselhaftesten Beziehungen der Musikgeschichte verband Peter Tschaikowski mit seiner Gönnerin, Frau von Meck, die ihm ein Jahresgeld von 6000 Rubel aussetzte. Ein unausgesprochenes Gesetz dieser Freundschaft bestand darin, einander nie persönlich zu begegnen. Der umfangreiche und aufschlussreiche Briefwechsel wurde durch seine Freundin 1890 plötzlich beendet. Das Ende dieser Beziehung hat Tschaikowski nie wirklich überwunden. Die finanziellen Auswirkungen hielten sich in Grenzen, da der Zar mit einer Pensionszahlung einsprang.

Peter Tschaikowski war ein sehr scheuer Mensch. Erst relativ spät begann er seine Dirigententätigkeit, die ihn in fast alle größeren europäischen Länder führte. In Cambridge wurde er 1893 zum Dr. h.c. ernannt. Im gleichen Jahr starb er an der Cholera.

Werke:

Orchesterwerke:

6 Sinfonien: Am bekanntesten die 6. in h-Moll (1893) die „Pathétique“, 4 Orchestersuiten, 3 Ballettsuiten („Dornröschen“, „Schwanensee“, „Nussknacker“), Serenade in C-Dur für Streichorchester, verschiedene Ouvertüren und andere Werke.

Solokonzerte:

3 Klavierkonzerte (am bekanntesten das 1. in b-Moll (1875), Zwei Fantasien für Klavier und Orchester, Violinkonzert D-Dur (1879), zwei weitere Werke für Violine und Orchester („Melancholische Serenade“, „Valse-Scherzo“), Zwei Werke für Cello und Orchester („Pezzo capriccioso“, „Variationen über ein Rokokothema“).

Kammermusik:

Klaviertrio a-Moll (1882), 3 Streichquartette: D-Dur (1872), F-Dur (1874), es-Moll (1876), Streichsextett in d-Moll (1892)

Ballette:

„Schwanensee“ (1877), „Dornröschen“ (1890), „Der Nußknacker“ (1892).

Opern:

9 Werke, am bekanntesten „Eugen Onegin“ (1879) Text nach Puschkin.

Vokalwerke:

Verschiedene A-cappella-Chöre und andere weltliche und geistliche Chorwerke, 112 Lieder und Duette.

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