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Napoléon Coste

Leben:

Napoléon Coste wurde  am 27.6.1805 in Amondans einem Dorfe des Dépatements Doubs geboren und ist am 17.2.1883 in Paris gestorben. Er gilt als bedeutendster französischer Gitarrist und Gitarrenkomponist des 19. Jahrhunderts. Sein Vater war kaiserlicher Offizier und auch er sollte ursprünglich eine militärische Laufbahn einschlagen. Im Alter von 18 Jahren gab er erste Gitarrenkonzerte.

1835 übersiedelte er nach Paris. Dort lernte er die bedeutendsten Gitarristen seiner Zeit kennen (Aguado, Sor, Carcassi Carulli u.a.). Bei einem Kompositionswettbewerb für Gitarre, des russischen Aristokraten M. Makarow, gewann er den zweiten Preis. 1863 brach er sich bei einem Unfall den rechten Arm.

Seine rechte Hand büßte ihre frühere Beweglichkeit ein, so dass er keine Konzerte mehr geben konnte. In der Folgezeit widmete er sich ganz dem Unterrichten und Komponieren.

Werke:

Napoléon Coste komponierte über 50 Werke für die Gitarre. Am bekanntesten sind seine 25 Etüden Op. 38. Er hat auch die Gitarrenschule von Fernando Sor neu bearbeitet und herausgegeben.

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