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Joseph Haydn

Leben:

Joseph Haydn wurde am 31.03.1732 in Rohrau (Niederösterreich), als Sohn eines musikliebenden Bauern und Wagners geboren und ist in Wien am 31.05.1809 gestorben. Mit sechs Jahren wurde er Chorknabe in Hainburg (Burgenland) und elfjährig Kapellsänger am Stephansdom in Wien. Haydn hatte elf Geschwister, von denen sein Bruder Michael ebenfalls ein bedeutender Musiker und Komoponist wurde.

Notzeiten überbrückte Haydn als Kopist, Korrepititor und Tanz- und Gelegenheitsmusiker. Über verschiedene Mäzene wurde er an den Fürsten Esterházy nach Eisenstadt empfohlen, wo er 1761 Vizekapellmeister wurde. 1766 wurde er zum 1. Kapellmeister ernannt und blieb in dieser Position bis zur Auflösung der Kapelle.

Haydn erhielt anschließend eine hohe Jahrespension und übersiedelte als hoch angesehener Komponist nach Wien. Zwei Reisen zu sinfonischen Konzertaufträgen nach London waren sehr erfolgreich.

Haydn war mit Mozart väterlich befreundet und hat dem jungen Beethoven kurze Zeit Unterricht in Komposition erteilt. Haydn starb wenige Tage nach dem Einzug der Franzosen in Wien. Napoleon hat ihn durch eine Ehrenwache ausgezeichnet.

Werke:

Sinfonien: Insgesamt 104 Werke. Während die frühen Sinfonien teilweise noch Divertimentocharakter haben, schafft Haydn in späteren Schaffensperioden musikgeschichtlich bedeutende Meisterwerke.

Streichquartette: 83 Werke. Bedeutende Beiträge zur die Entwicklunng des Streichquartettes. Besonders bekannt: Lerchenquartett, Kaiserquartett, Komplementierquartett.

Kammermusik für verschiedene Besetzungen: 11 Sonaten für Klavier und Violine (Flöte), 41 Klaviertrios, 21 Streichtrios, 6 Sonaten für Geige und Bratsche, 125 Trios für Baryton, Bratsche und Cello, viele andere Werke in verschiedenen Besetzungen.

Klavierwerke: Etwa 50 Sonaten , verschiedene Einzelwerke.

Solokonzerte: Rund 50 Konzerte u.a. für Klavier, Violine, Cello.

Oratorien: Haydn war ein bedeutender Oratorienkomponist. "Die Schöpfung", "Die Jahreszeiten", "Die Heimkehr des Tobias".

Opern: 24 Werke, selten gespielt.

Haydn hat einen bedeutenden Beitrag zur Entwicklung der Sonatenform geleistet. Mit seinen Streichquartetten, Sinfonien und Oratorien hat er sich einen hervorragenden Platz in der Musikgeschichte gesichert.

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