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Frédéric Chopin

Leben:

Frédéric Chopin wurde am 1.3.1810 in Zelazowa-Wola bei Warschau geboren und ist am 17.10.1849 in Paris gestorben. Der Vater war Franzose (aus dem Elsaß eingewandert) die Mutter Polin. Pianistisch wurde Frédéric Chopin am Warschauer Konservatorium von J. Elsner ausgebildet.

1830 ging er nach Paris, das seine Wahlheimat wurde. Der Abschied von seinem Vaterland fiel ihm schwer. In Paris startete er seine Virtuosenlaufbahn. Erste Kompositionen von ihm waren schon 1825 im Druck erschienen.

Zu seinem Freundeskreis in Paris zählten u. a. Liszt, Berlioz, Heine , Blazac und Meyerbeer. Er hat großen Erfolg in den Pariser Salons und wurde als Virtuose, Komponist und Lehrer hoch geschätzt. Leider erkrankte Chopin bald an Tuberkulose. Eine Reise mit seiner Freundin George Sand nach Mallorca brachte keine Besserung. 1848 unternahm er (aus Finanznöten) eine Konzertreise nach England und Schottland. Das dortige Klima verschlimmerte sein Leiden. Er starb am 17.10.1849 in Paris.

Auf seinen Wunsch erklang bei der Trauerfeier Mozarts "Requiem". Entsprechend seinem Testament wurde sein Herz in Polen bestattet.

Werke:

Klavierwerke:

Sonaten: 3 Werke (Op. 4, Op.35, Op. 58)

Etüden: 12 Etüden Op. 10, 12 Etüden Op. 25, 3 Etüden ohne Werkzahl.

Mazurken: 51 Werke in verschiedenen Gruppen zusammengefaßt.

Polonaisen: 10 Werke

Walzer: 15 Werke in verschiedenen Gruppen zusammengefaßt.

Scherzi: 4 Werke

Balladen: 4 Werke

Nocturnes: 19 Werke in verschiedenen Werkgruppen zusammengefaßt.

Impromtus: 4 Werke

Verschiedene Einzelstücke.

Klavierwerke mit Orchester:

2 Klavierkonzerte (e-moll Op. 11 und f-moll Op. 21)

Don-Juan-Variationen Op. 2

Krakowiak, Großes Konzertrondo Op. 14

Fantasie über polnische Weisen Op. 13

Polonaise Op. 22

Frédéric Chopin hat fast ausschließlich für das Klavier komponiert. Er hat die Ausdrucksmöglichkeiten des Klaviers erweitert und diesem Instrument neue klangliche und inhaltliche Dimensionen erschlossen.

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