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Christoph Willibald Gluck

Leben:

Christoph Willibald Gluck wurde am 02.07.1714 in Erasbach/Oberpfalz geboren und ist am 15.11.1787 in Wien gestorben. Sein Vater war Forstmeister. Auch Gluck sollte Förster werden, entzog sich diesem Wunsch seines Vaters aber durch Flucht aus dem Elternhaus. Seinen Lebensunterhalt verdiente er als wandernder Musikant.

 In Prag studierte er ab 1731 Logik und Mathematik. Danach ging er nach Wien und 1737 nach Mailand. Dort wurde Schüler von Giovanni Battista Sammartini. 1741 wurde seine erste Oper "Artaserse" uraufgeführt. Es folgten weitere italienische Opern in Mailand und Venedig.

1745 geht Gluck nach London, wo er Georg Friedrich Händel kennenlernt. Anschließend  reist er 3 Jahre lang mit der Operntruppe von Pietro Mingotti durch Europa. 1750 heiratete er in Wien die wohlhabende, achtzehnjährige Maria Anna Bergin. Die Ehe ist glücklich aber kinderlos. 1756 wird Gluck in Rom in den päpstlichen "Orden vom Goldenen Sporn" aufgenommen. Danach nennt er sich Ritter von Gluck.

Ab 1752 ließ er sich endgültig in Wien nieder. Es folgten allerdings noch mehrere längere Reisen nach Paris. Am 15.11.1787 stirbt Christoph Willibald Gluck an den Folgen eines Schlaganfalls.

Werke:

Christoph Willibald Gluck hat ab seinem achtundvierzigsten Lebensjahr verschiedene "Reformopern" komponiert, die einen außerordentlichen Einfluss auf die weitere Entwicklung der Oper ausübten. Vor diesen "Reformopern" hatte er bereits zahlreiche italienische und französische Opern geschrieben, die aber nur noch für die Musikwissenschaft interessant sind.

Zu seinen bedeutenden "Reformopern" zählen: "Orpheus und Eurydike" 1762 Wien, "Alceste" 1767 Wien, "Paris und Helena" 1770 Wien, "Iphigenie in Aulis"       1774 Paris, "Iphigenie auf Tauris" 1779 Paris.

Gluck hat insgesamt über 100 Opern, Singspiele, Kantaten und Chorwerke komponiert. Außerdem 17 Sinfonien, 7 Triosonaten und bedeutende Vertonungen Klopstockscher Oden für Gesang und Klavier.

Christoph Willibald Gluck ist als der große Opernreformator in die Musikgeschichte eingegangen

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