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Charles Gounod

Leben:

Charles Gounod wurde am 17.06.1818 in Paris geboren und ist ebenfalls in Paris am 18.10.1893 gestorben. Er studierte am Konservatorium bei J. F. Halévy und F. Paer. Von 1839 bis 1842 lebte er in Rom, da er den Rompreis gewonnen hatte. Hier studierte er besonders Palestrina, was wiederum zur verstärkten Komposition von Kirchenmusik führte (Cäcilien-Messe).

Ab 1850 wandte er sich mehr dem Musiktheater zu. Seine ersten Opern hatten allerdings wenig Erfolg.1959 wurde seine wahrscheinlich beste Oper “Margarete“ uraufgeführt. Nach Goethes “Faust“ schuf er seine gleichnamige Opéra lyrique (Faustwalzer).

Während des Krieges 1870-1871 ging Gounod nach London. 1875 kehrte er nach Paris zurück und schrieb auch noch im Alter bedeutende Kirchenmusik. Berühmt geworden ist auch sein Ave Maria, eine Meditation über das erste Präludium aus dem „Wohltemperierten Klavier“ von J. S. Bach.

Werke:

Charles Gounod komponierte bedeutende Kirchenmusik (Cäcilien-Messe), vielgesungene Lieder; Orchesterwerke und Klaviermusik. Von seinen Opern werden auch heute noch “Margarete“, “Romeo und Julia“ und “Faust“ viel gespielt.

Gounod schrieb auch die (seit 1949 offizielle) päpstliche Hymne.

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